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FÜR ENERGIEEFFIZIENZ UND
KLIMASCHUTZ

Das FIW München erklärt im Auftrag des Aktionbündnisses für mehr Energie­effizienz und Klima­schutz in seinem aktuellen Forschungsbericht, warum eine energieeffiziente Gebäudehülle für den Klimaschutz unerlässlich ist.


ENERGIEEFFIZIENZ WICHTIGER GRUNDPFEILER

Auch wenn Dämmungen eine schon seit fast einem halben Jahr­hundert etablierte Maß­nahme zum sinn­vollen Energie­sparen sind, werden immer wieder Stimmen laut, die an dieser Tatsache zweifeln. Das Forschungs­institut für Wärme­schutz e.V. München hat nun im Auftrag des Aktions­bündnisses für mehr Energie­effizienz und Klima­schutz im Gebäude­bereich untersucht, was effektiver Wärme­schutz tatsächlich leistet.

Klimaneutralität bedeutet, die CO2-Emissionen nach­haltig zu senken und auf ein Minimum zu begrenzen. Dies lässt sich erreichen, indem die Energie­bereitstellung größten­teils durch erneuerbare Energien abgedeckt wird. Doch wenn wir davon ausgehen, dass künftig alle Sektoren einen deutlich erhöhten Strom­bedarf haben werden, z. B. durch E-Mobilität oder zur Bereit­stellung von E-Fuels für Verkehr, Industrie sowie Gebäude, dann werden Sonne, Wind und Biomasse unseren Gesamt­energie­bedarf nur decken können, wenn dieser drastisch sinkt – so der Bericht. Hier kommt der Wärme­schutz ins Spiel: Mithilfe einer energie­effizienten Hülle und einer modernen Gebäude­ausrüstung kann der Energiebedarf stark abgesenkt und gleichzeitig die gewohnte Lebensqualität erhalten (wenn nicht sogar gesteigert) werden. Neben der Haus­technik und den erneuerbaren Energien ist die Energie­effizienz also das dritte Standbein eines klima­neutralen Gebäude­bestands.



Die Reduktion des Energie­verbrauchs ist neben einem nachhaltigen Klima­schutz entscheidende Voraus­setzung für eine dauerhaft sichere Strom­versorgung bei künftig drastisch erhöhtem Strom­bedarf.

Aus dem Forschungsbericht



NICHT NUR DER KLIMASCHUTZ PROFITIERT

Um das Ziel der Energiewende zu erreichen, muss folglich die derzeitige Sanierungs­quote vervielfacht werden. Bereits die Maßnahmen der letzten 40 Jahre haben dafür gesorgt, dass der Endenergie­bedarf um etwa 35 % gesunken ist. Das mögliche Einspar­potenzial beträgt bei voll­ständiger Sanierung sogar weitere 50 %. Eine so umfassende Sanierung des Bestands hätte laut dem FIW München noch weitere positive Effekte:   

  • Neue Markt­anreize tragen dazu bei, die Wirtschaft zu festigen.
  • Wärmedämmung steigert die Behag­lichkeit und die Wohn­gesundheit.

Mit einer breit angelegten Sanierungs­welle kämen diese Vorteile allen Gesellschafts­schichten zugute.


Einfluss von über 40 Jahren energiesparendem Bauen auf den Endenergieverbrauch im deutschen Gebäudebestand sowie mögliches Einsparpotential bei vollständiger Sanierung
Einfluss von über 40 Jahren energiesparendem Bauen auf den Endenergieverbrauch im deutschen Gebäudebestand sowie mögliches Einsparpotential bei vollständiger Sanierung


DIE BEDEUTUNG DER ENERGIE­EFFIZIENTEN GEBÄUDE­HÜLLE FÜR ENERGIE­WENDE UND KLIMA­SCHUTZ

Der Forschungsbericht des FIW München im Auftrag des Aktionsbündnis für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz im Gebäudebereich beleuchtet, welchen Beitrag der Wärmeschutz für die Umwelt und die Wirtschaft leistet.



19.01.2021 12:47:06

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