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BERATUNG ZU
FINANZIERUNG
UND FÖRDERUNG

Einzelmaßnahme oder Komplett­sanierung? Zuschüsse oder Förderdarlehen? Ihr Energieberater hilft!


JE HÖHER DIE ENERGIEEINSPARUNG, DESTO HÖHER DIE FÖRDERSUMME

Die Kosten einer energetischen Sanierung müssen Hauseigen­tümer nicht alleine tragen. Gefördert werden sowohl einzelne Sanierungsmaßnahmen als auch die energetische Komplett­sanierung. Dabei gilt folgende Faustregel: Je mehr Energie Sie nach einer Sanierung einsparen, desto mehr Geld gibt’s vom Staat.

 

Den Antrag auf einen Investitionszuschuss im Programm “Energieeffizient sanieren” stellen private Hauseigentümer direkt bei der KfW. Für einen KfW-Kredit übernimmt die Hausbank alle Formalitäten von der Beantragung bis zur Auszahlung. Die Modernisierung muss dabei allerdings den hohen Energieeffizienz-Anforderungen der KfW entsprechen. Je energieeffizienter ein Haus nach der Sanierung ist, desto höher fällt die Förderung aus.

In vielen Fällen lässt sich am meisten Heizenergie einsparen, wenn man dem Haus mit einer Wärmedämmung an Dach und Fassade “einen Pullover anzieht” und dreifach verglaste Fenster einbaut. Mit diesen grundlegenden Maßnahmen ist der Energiebedarf eines Gebäudes zumeist markant gesenkt. Nach diesem nun viel niedrigeren Energiebedarf kann sich dann auch die Dimensionierung der Heiztechnik richten.


DIE FESTLEGUNG VON SANIERUNGSUMFANG UND FINANZIERUNGS­ART IST DIE BASIS

Im Vorfeld einer möglichen Förderung sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Energieberater die grundlegenden Eckpfeiler Ihres Sanierungsvorhabens definieren. Möchten Sie eine energetische Einzelmaßnahme durchführen lassen oder präferieren Sie eine Komplettsanierung? Aufbauend auf diesen Überlegungen stellt sich die Frage, welche Finanzierungs­möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall zur Verfügung stehen - und zwar abhängig von:

 

  • Ihrem Sanierungsvorhaben,

  • Ihrer Objektadresse,

  • dem Baujahr Ihrer Immobilie,

  • dem Gebäudetyp und der Gebäudenutzung

  • und letztlich Ihrer persönlichen Präferenz die Finanzierungsart betreffend.

 

10 % ZUSCHUSS FÜR ENERGETISCHE EINZEL­MASSNAHMEN (BIS 5.000 EURO)

Bei energetischen Einzelmaß­nahmen erhalten Bauherren 10 % Zuschuss zu den gesamten Kosten, maximal aber 5.000 Euro. Entscheiden Sie sich für einen Kredit, erhalten Sie maximal 50.000 Euro Kreditsumme zu sehr günstigem Zinssatz. Und 7,5 % der Kreditsumme müssen gar nicht zurückgezahlt werden.


10 %

30 %

BIS ZU 30 % ZUSCHUSS BEI KOM­PLETT­SANIERUNGEN
(BIS 30.000 EURO)

Bei einer Komplettsanierung gibt es mehr Förderung. Bis zu 30 % der Gesamtkosten (bei Erreichen des KfW-55-Standards), maximal aber 30.000 Euro, gibt es als Zuschuss. Wer sich für einen Kredit entscheidet, kann bis zu 100.000 Euro in Anspruch nehmen. Je energieeffizienter saniert wird, desto höher ist der Tilgungszuschuss (bis 27.500 Euro), der nicht zurückgezahlt werden muss.


WELCHE BESONDER­HEITEN GELTEN BEI DEN PROGRAMMEN DER KFW?

KfW-Programm 430:

Bei Zuschüssen (KfW-Programm 430) gelten spezielle Mindestanforderungen: Direkt förderfähig sind alle energetischen Maßnahmen, die die Vorgaben aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) übertreffen und so zu einem KfW-Effizienzhaus-Standard führen. Dabei wird eine Einstufung in Einzelmaßnahmen und die verschiedenen KfW-Effizienzhausniveaus vorgenommen:

 

  • Ein KfW-Effizienzhaus 100 entspricht zum Beispiel den Vorgaben der jeweils gültigen EnEV.

  • Ein KfW-Effizienzhaus 85 benötigt 85 % der Energie des vergleichbaren Referenzgebäudes nach EnEV.

  • Ein KfW-Effizienzhaus 55 sogar nur 55 % der Energie des vergleichbaren Referenzgebäudes nach EnEV.

 

Bezuschusst wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden, für die der Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt wurde. Das Programm gilt auch für Käufer von gerade energetisch sanierten Immobilien. Der Zuschuss beträgt maximal 30.000 Euro je Haus bzw. Wohnung.

Es können sogar mehrere Förderprogramme in Anspruch genommen werden, etwa für altersgerechte und barrierefreie Umbauten oder spezielle energetische Einzelmaßnahmen.


KfW-Programm 151:

Neben den Zuschüssen stehen zinsgünstige Darlehen (bis 100.000 Euro je Haus bzw. Wohnung, KfW-Programm 151), meist in Verbindung mit Tilgungszuschüssen (bis 27.500 Euro) zur Verfügung.

Ebenfalls vom Staat mitfinanziert wird die “Vor-Ort-Beratung” eines Energieberaters (maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern).

 

KfW-Programm 431:

Die fachgerechte Planung sowie Ausführung und damit das Erreichen der Energieeinsparziele muss ein Energieberater bereits beim Förderantrag und nochmals nach Abschluss der Arbeiten mit seiner Unterschrift quittieren. Eine Baubegleitung durch den Energieberater bezuschusst die KfW dabei zusätzlich (KfW-Programm 431).


KÖNNEN FÖRDER­GELDER KOMBINIERT WERDEN?

Wenn es die Kumulierungsregeln und die Förderhöchstgrenzen einzelner Programme erlauben, können verschiedene Zuschussprogramme gleichzeitig genutzt werden. So kann etwa der KfW-Investitionszuschuss um einen Zuschuss der Stadt oder der Gemeinde aufgestockt werden.



FÖRDERMITTEL-SUCHE

Informationen, ob und welche Förderungen es für Ihr Sanierungsvor­haben in Ihrer Region gibt, erhalten Sie schnell und einfach über unsere Fördermittel-Suche.

Mit Angabe weniger Eckdaten zum Haus und zur geplanten Maßnahme werden die aktuell infrage kommenden Fördermöglichkeiten aufgezeigt.




INFORMIEREN SIE SICH ÜBER ATTRAKTIVE FÖRDER­MÖGLICH­KEITEN UND LASSEN SIE SICH BERATEN

Wer seine Sanierung auf die lange Bank schiebt, verschenkt bares Geld. Ein sehr lukratives Zinsniveau und hohe Zuschüsse machen die energetische Sanierung so attraktiv wie lange nicht. Für eine erste Auskunft und für wichtige Tipps zu Fördermaßnahmen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Hotline eingerichtet. Sie erreichen diese unter: 0180 0115 000.

Fazit: Wer bislang seine Hausmodernisierung hinausgezögert hat, sollte jetzt handeln, denn die Situation zur Finanzierung könnte kaum besser sein. Investieren Sie jetzt in Ihr Haus und nicht in die Heizkosten!


25.04.2017 13:21:28