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KLIMAPAKET: BESSER
ALS SEIN RUF

Der Vermittlungsausschuss hat endlich einen Kompromiss für das Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz ausgehandelt. Doch einzelne Punkte sind hart umkämpft.


GEBÄUDESANIERUNG RÜCKT IN DEN FOKUS

Ein Kommentar von Ulrich Krenn, Pressesprecher Qualitätsgedämmt e.V.

20.12.2019 So gut wie keine politische Entscheidung bleibt ohne Widerspruch. Das gehört zur Demokratie und ist Ergebnis des öffentlich geführten Diskurses. Auch das nach langer Verhandlung geschnürte Klimapaket der Bundesregierung ist da keine Ausnahme. Ist doch das Ergebnis in vielen Punkten ein Kompromiss, der per se Ansprüche und Bedürfnisse nur zum Teil befrieden kann. 

 

Und doch ist das nun beschlossene Klimaschutzgesetz in vielerlei Hinsicht besser als sein Ruf. Warum? Die entscheidende Rolle der Bestandsgebäude für die Realisierung der Klimaziele ist neben anderen Sektoren als gleichgewichtig in den Fokus gerückt.
Zu Recht, schließlich ist allein der Gebäudesektor für fast 40 (!) % des deutschen Energieverbrauchs und für rund ein Drittel des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Der weitaus größte Teil davon entfällt auf das Heizen, wobei nach wie vor ein erheblicher Teil der Heizenergie ungenutzt über die Gebäudehülle entweicht.



Die entscheidende Rolle der Bestandsgebäude für die Realisierung der Klimaziele ist neben anderen Sektoren als gleichgewichtig in den Fokus gerückt.

Ulrich Krenn, Pressesprecher des Qualitätsgedämmt e.V.



STEUERLICHE FÖRDERUNG ALS DRINGEND NÖTIGER IMPULS

Zentraler Punkt des Klimapakets im Bereich Gebäude ist die steuerliche Absetzbarkeit energetischer Gebäudesanierung. Dies ist ein erster wichtiger Schritt. Die Zustimmung von Bundesrat und Bundestag zur getroffenen Regelung war mehr als notwendig, um den nationalen und internationalen Ruf unserer Energie- und Klimapolitik nicht zu beschädigen. Schon einmal ist die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung an Forderungen der Bundesländer nach finanziellem Ausgleich gescheitert (2016).

 

Doch ohne Nacharbeit wird es nicht gehen: Die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierung wird nur dann ein Erfolg, wenn sie einfach, einheitlich und unbürokratisch ausgestaltet ist. Konkurrenz zwischen KfW- und Steuerförderung für einzelne Maßnahmen am Gebäude schaffen hier eher Verwirrung, ausbleibende Kontrollen über die Wirksamkeit von Sanierungsaufwendungen mindern die Motivation zur Sanierung.


In Sachen Gebäudesanierung und Steuerförderung stimmt die Richtung der Bundesregierung. Der schnellste Weg, den CO2-Ausstoß unserer Gebäude zu verringern, ist die deutliche Reduzierung des Verbrauchs an Heizenergie. Hier leistet eine energetisch sanierte Gebäudehülle den entscheidenden Beitrag. Diese einfache Logik hat mit dem nun vorliegenden Förderprogramm auch zu politischem Handeln geführt.


31.08.2020 14:41:47

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