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MATERIALIEN FÜR DÄMMUNG

Polystyrol, Mineralwolle, Polyurethan, Hanf, Kork und viele mehr … welcher Dämmstoff ist der richtige?


IST ES WICHTIG, MIT WELCHEM DÄMM­STOFF ICH MEIN HAUS DÄMME?

Grundsätzlich gilt: Verschiedene Wege können zum Ziel führen – in diesem Fall zu einer Fassadendämmung, die dauerhaft ihre Funktion erfüllt und Heizkosten einspart. Zur Verfügung stehen dafür verschiedenste Dämmmaterialien – von Styropor und Polyurethan über  Mineralwolle bis hin zu Holzfaser und Hanf.

 

Jedes dieser Materialien weist seine spezifischen Eigenschaften auf und ist prinzipiell dazu geeignet, ein Haus wirksam zu dämmen. Wichtiger als der Dämmstoff ist jedoch das System, denn alle Komponenten eines Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) sind detailliert aufeinander abgestimmt. Die Dämmplatte selbst ist nur eine dieser Komponenten.

Welcher Lösung Sie den Vorzug geben, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nicht zuletzt vom Ist-Zustand Ihres Gebäudes sowie dem zur Verfügung stehenden Budget für die Sanierung: Dies ist ein wichtiger Grund, warum gerade bei der Altbausanierung an einer guten Planung durch einen Energieberater und den ausführenden Fachbetrieb kein Weg vorbeiführt.


WELCHER DÄMM­STOFF PASST ZU MEINEM HAUS?

Drei Viertel der Wärmedämm-Verbundsysteme, die in Deutschland verbaut werden, verwenden als Dämmstoff expandiertes Polystyrol (EPS, bekannt als “Styropor”). Die Vorteile: Preis, Handhabung und ausgezeichnete Dämmwirkung.

Das zweithäufigste Dämmmaterial ist Mineralwolle, die wegen ihrer höheren Brandsicherheit auch als Brandriegel in WDVS auf EPS-Basis eingesetzt wird. Darüber hinaus gibt es Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfasern, Kork oder Hanf.





SO FUNKTIONIERT EIN DÄMMSYSTEM

Mit der Wahl eines bestimmten Dämmstoffes allein ist es nicht getan. Der Begriff “Wärmedämm-Verbundsystem” sagt es bereits: Sie entscheiden sich für ein komplettes Dämmsystem. Eine Fassadendämmung wird nur dann dauerhaft ihren Zweck erfüllen, wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und auch im bewährten System miteinander verwendet werden – bis hin etwa zu Klebe- und Befestigungsmaterialien, Armierungsgewebe sowie Unter- und Oberputzen.




Wichtig ist: Nur mit Vollprofis zur Sache gehen und auf jeden Fall immer im System bleiben.

Ronny Meyer, Bauingenieur mit Schwerpunkt Energieeffizienz



IST EINE NEUE DÄMMUNG BESSER ALS DIE ALTE?

Dämmsysteme gehören in Deutschland zu den am umfangreichsten und gründlichsten geprüften Baumaterialien. So verrichten heute noch Wärmedämm-Verbundsysteme, die in den 70er Jahren verbaut wurden, zuverlässig ihren Dienst und sparen Energie.

Nichtsdestotrotz arbeiten Industrie und Forschung stetig an der Verbesserung und Weiterentwicklung von Dämmstoffen und -systemen.




KANN EIN WDVS RECYCELT WERDEN?

Ist die Dämmung nach jahrzehntelanger Nutzung doch in die Jahre gekommen oder wird gar das ganze Haus abgerissen, stellt sich die Frage nach der Recycelbarkeit von Dämmstoffen. Die manchmal prognostizierten “Müllberge so hoch wie die Alpen” wird es laut einer Fraunhofer-Studie nicht geben. Alte Verwertungsverfahren sind bewährt, und neue Recycling-Verfahren stehen bereit.




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27.04.2017 18:35:23