Ich bin Fachhandwerker
Energie­sparen Fassaden­dämmung Beratung Kosten & Förderung Durch­führung Nach der Dämmung Aktuelles

FINANZIERUNG
UND FÖRDERUNG

Welche Förderungen gibt es? Worin unterscheiden sich die einzelnen Förderprogramme? Wie finde ich die für mich passende Förderung?


WILLKOMMEN IM FÖRDERDSCHUNGEL

In Deutschland gibt es aktuell über 6.000 Fördermaßnahmen zum Bauen und Modernisieren. Alleine die Bezuschussung von Wärmedämmung und Fassadensanierungen zählt über 1.400 Förderprogramme, die von Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen aufgelegt worden sind.

 

Förderungen sind nicht in Stein gemeißelt – sie ändern sich immer wieder. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle – etwa die gesetzlichen Rahmenbedingungen, technische und energetische Mindestanforderungen, politische, wirtschaftliche oder soziale Beweggründe, die aktuelle Zinslage oder die Haushaltssituation der Fördergeber. Wer sich zeitnah informiert, ist hier auf der sicheren Seite.


WO LIEGT DER UNTER­SCHIED ZWISCHEN DEN FÖRDERUNGEN?



Förderungen werden in Form von Zuschüssen, zinsgünstigen Förderkrediten oder Steuerermäßigung gewährt. Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Bund, Land oder Kommune beteiligen sich vielmehr direkt an den Modernisierungskosten. Dies geschieht meist prozentual (etwa 20% der Kosten), alternativ mit Festlegung eines Förderbetrages beispielsweise je m² sanierte Dach- oder Fassadenfläche oder mit einem Pauschalbetrag. Mit Ausnahme der steuerlichen Förderung müssen alle Förderprogramme vor Baubeginn beantragt werden. Welche davon zu Ihrem Bauvorhaben passen, erfahren Sie hier:



Förderkredite werden zumeist von der KfW oder den Landesbanken bereitgestellt. Dank Landes- oder Bundesmitteln sind diese nicht nur zinsgünstiger als Bankkredite, sie verfügen zudem über eine lange Zinsbindung von zehn bis zu sogar 30 Jahren. Auf manche Förderkredite wird zusätzlich ein Tilgungszuschuss gewährt. Als eine Art "Teilschuldenerlass" reduzieren sich Zinsen, Tilgung und Laufzeit so nochmals.

 

Mit einem Förderkredit können bis zu 100% der förderfähigen Modernisierungskosten finanziert werden. Sie eignen sich aber auch perfekt zur Ergänzung eines Finanzierungspakets der Hausbank.






Über die Steuerförderung sind Einzelmaßnahmen zur Wärmedämmung direkt von der tariflichen Einkommensteuer absetzbar. Verteilt über drei Jahre erhalten Hausbesitzer so 20% ihrer Investitionssumme zurückerstattet. Eine vorherige Beantragung ist nicht nötig. Auch die Baubegleitung durch einen Energieberater kann mit bis zu 50% geltend gemacht werden. Da Steuerermäßigungen nicht mit anderen öffentlichen Förderungen kombinierbar sind, handelt es sich um eine echte Alternative zu den bestehenden Programmen.




Bevor Sie sich für eine Art der Förderung entscheiden, legen Sie die grundlegenden Eckpfeiler Ihrer Sanierung gemeinsam mit einem Energieberater fest.




Finanzierung_und_Foerderung_grafik


WER FÖRDERT WELCHE SANIERUNGS­MASSNAHME?

Zuschüsse und Darlehen gibt es im Wesentlichen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie über regionale und kommunale Förderprogramme.

Bei den Bundes- und Landesförderungen steht momentan ganz klar die energieeffiziente Sanierung im Fokus. Neben energieeffizienten Sanierungen fördern regionale Programme mitunter auch generelle Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten.




WER UNTERSTÜTZT MICH DABEI, AN FÖRDERMITTEL ZU GELANGEN?

Geht es darum, Fördergelder zu nutzen, ist es wichtig, sich an die allgemeinen und technischen Fördervoraussetzungen zu halten. Hier ist ein Energieberater hilfreich. Für eine KfW-Förderung ist der Energieberater sogar Pflicht. Er behält nicht nur fachlich und zeitlich den Überblick, sondern stellt auch alle erforderlichen Bestätigungen und Nachweise für den Förderantrag aus. Für die Steuerförderung ist stattdessen eine Bestätigung des ausführenden Fachunternehmens notwendig.



GIBT ES REGIONALE UNTERSCHIEDE BEI DEN FÖRDER­PROGRAMMEN?

Die staatlichen Programme sowie die Steuerförderung stehen für Hauseigentümer im gesamten Bundesgebiet bereit. Je nach Standort des Hauses kann es regionale Förderprogramme geben. Wenn es die Kumulierungsregeln sowie die Förderhöchstgrenzen der einzelnen Programme erlauben, können sogar verschiedene Zuschussprogramme gleichzeitig genutzt werden. So kann etwa der KfW-Investitionszuschuss um einen Zuschuss der Stadt oder Gemeinde aufgestockt werden. Die Steuerförderung ist jedoch nicht mit anderen öffentlichen Förderungen kombinierbar.



Zahlreiche Förder­programme stellen lohnende Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen in Aussicht. Mit dem richtigen Vorgehen wird der Antrag zum Kinder­spiel.


31.07.2020 10:09:01

Über Cookies auf dieser Webseite

Wir verwenden technisch erforderliche Cookies, um die Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit unserer Seiten zu gewährleisten und unsere Inhalte zu personalisieren. Wir verwenden ferner technisch nicht erforderliche Cookies zur Analyse unseres Datenverkehrs und zur Bereitstellung von Social Media-Funktionen. Informationen über Ihre Nutzung unserer Webseite teilen wir mit unseren Social Media-, Werbe- und Analyse-Partnern. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Um der Verwendung der technisch nicht erforderlichen Cookies durch uns und unsere Dienstleister zuzustimmen, wählen Sie bitte "Alle Cookies zulassen und fortfahren" oder wählen Sie Ihre Cookie-Einstellung. Sie können Ihre erteilte Einwilligung widerrufen oder Ihre Präferenzen ändern, indem Sie unsere Cookie-Hinweise aufrufen.

Unbedingt erforderliche Cookies (werden immer gesetzt) mehr anzeigen Performance Cookies mehr anzeigen Social-Media Cookies mehr anzeigen Marketing Cookies mehr anzeigen

Weitere Details – auch hinsichtlich der jederzeitigen Änderung der Cookie-Auswahl – finden Sie in den Cookie-Hinweisen sowie in unserer Datenschutzerklärung.