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ABLAUF EINER
ENERGIEBERATUNG

Sie haben einen unabhängigen Energieberater in Ihrer Nähe ausfindig gemacht? So geht es weiter.


WAS MUSS ICH ÜBER DIE ENERGIE­BERATUNG WISSEN?

Prinzipiell gelten für das erste Gespräch mit dem Energieberater, die sogenannte “Initialberatung”, die gleichen Grundsätze wie für das Gespräch mit einem Steuerberater oder den Termin bei der Bank: Je mehr Informationen Sie mitbringen, desto besser.

 

Geht es um die energetische Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses, können neben grundlegenden Informationen, wie dem Baujahr und einer Liste eventuell bereits vorgenommener Sanierungsmaßnahmen, Fotos des Hauses, die Eckdaten der Heizungsanlage und natürlich die Heizkostenab­rechnungen der letzten Jahre hilfreich sein. Damit kann sich der Experte ein erstes Bild machen und einen groben Überblick über möglichen Maßnahmen und entsprechende Förderprogramme geben.

Bei diversen regionalen Energieagenturen wie der eza! (Kempten) ist die Initialberatung meist kostenlos; Verbraucherzentralen bieten sie gegen eine geringe Eigenbeteiligung an.



Die Initialberatung ist das Einstiegs­angebot für die qualifizierte Energie­beratung und kann als eine Art Wegweiser verstanden werden.

Martin Sambale, Geschäftsführer Energie- & Umweltzentrum Allgäu (eza!)



WAS MUSS ICH BEI DER VOR-ORT-BERATUNG BEACHTEN?

Hat man sich für die individuelle Unterstützung durch einen Fachmann vor Ort entschieden, sollte man darauf achten, dass der Energieberater über ausreichende Erfahrung verfügt und entsprechende Referenzen vorweisen kann. Auf der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes sind über 13.000 Energieberater aus dem gesamten Bundesgebiet aufgeführt, die in der Regel alle wichtigen Qualitätsstandards erfüllen.



Bei der “Vor-Ort-Analyse” erfasst der Energieberater den Ist-Zustand Ihres Gebäudes und kann optimal passende Sanierungsschritte vorschlagen. Zudem kann er Ihre Fragen rund um mögliche Fördermittel, etwa der KfW, beantworten. Achten Sie darauf, dass die Sanierungsvorschläge des Experten fundiert und neutral sind. Bei voreilig ausgesprochenen, einseitigen Empfehlungen für bestimmte Maßnahmen kann es sinnvoll sein, eine zweite Meinung einzuholen.



EIN NÜTZLICHES INSTRU­MENT BEI DER ENERGIE­BERATUNG IST DIE THERMO­GRAFIE

Die bunten Wärmebilder visualisieren, wo Wärme verloren geht und helfen dem Experten dabei, Schwachstellen in der Gebäudehülle und Wärmebrücken aufzuspüren.




Zehn wichtige Informationen für Ihren Energieberater

Mit diesen wichtigen Basisdaten zu Ihrer Immobilie machen Sie das meiste aus Ihrer Energieberatung.



MIT WELCHEN ERGEBNISSEN KANN ICH RECHNEN?

Bei der Vor-Ort-Beratung, für die es übrigens ebenfalls eine Förderung in Höhe von 60 % (bis maximal 800 €) gibt, handelt es sich um eine detaillierte Analyse. Der Energieberater prüft das Gebäude “auf Herz und Nieren”. Er spürt die Schwachstellen auf, wie eine veraltete Heizung, die fehlende Dämmung, eine undichte Gebäudehülle etc. und er berechnet, wo wie viel Energie verloren geht.

 

Am Ende steht der Sanierungs­fahrplan

Im zweiten Schritt der Vor-Ort-Beratung werden verschiedene Sanierungs­maßnahmen untersucht. Dabei werden die Einsparpotenziale einzelner Maßnahmen berechnet und aufgezeigt, wie wirtschaftlich sie sich umsetzen lassen. Das Ziel sind individuelle, wirtschaftlich sinnvolle Lösungen, die nicht nur Energie sparen, sondern auch Lebensqualität sowie Wohnkomfort verbessern und zum Budget des Hausbesitzers passen. Das kann im einen Fall in einem Aufwasch vonstatten gehen, im anderen Fall Schritt für Schritt in Einzelmaßnahmen realisiert werden. Hier spricht man häufig vom “Sanierungsfahrplan”.


01.12.2017 11:28:10