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SANIERUNGSKOSTEN

Mit welchen Kosten Sie für die Sanierung rechnen müssen und wann sie sich rechnet, erfahren Sie hier.


RECHNET SICH ENERGETISCHE SANIERUNG?

Die kurze Antwort: Ja. Ohne individuelle Begutachtung des jeweiligen Gebäudes durch den Energieberater und das Angebot eines Fachhandwerkers lassen sich exakte Kosten und Einsparpotenziale jedoch nicht benennen – zu unterschiedlich ist jedes Eigenheim in seiner Bausubstanz und in seinen Ausgangsvoraussetzungen.

 

Entsprechend groß ist auch die Preisspanne, mit der man grob rechnen kann. Sie liegt für gängige WDVS zum Beispiel bei etwa 90–150 Euro pro Quadratmeter. Dämmstärke, Materialien usw. haben entscheidenden Einfluss auf den tatsächlichen Preis.

Auch die Kosten für den Fachhandwerker lassen sich kaum pauschal beziffern. Dafür ist jeder Baukörper und jede Dämmung zu verschieden, jede Sanierung will individuell geplant sein. Dennoch sollten Sie vor dem Gespräch mit dem Energieberater einiges wissen.



WAS BEDEUTET AMORTISATION?

Kosten stehen immer im Verhältnis zum Nutzen. Spart eine Sanierungsmaßnahme beispielsweise in zehn Jahren ein, was sie gekostet hat, spricht man von einer “Amortisationszeit von zehn Jahren”.

Welche Sanierungsmaßnahmen sich in welchen Zeiträumen amortisieren, lässt sich mit einigen Informationen ungefähr abschätzen.




SANIEREN ODER GLEICH ABREISSEN UND NEU BAUEN?

Abgesehen davon, dass ein Haus für viele einen komplexeren Wert besitzt als nur den materiellen, gibt es auch bei stark in die Jahre gekommenen Immobilien Sanierungsmöglichkeiten, die sich lohnen können. Insbesondere Maßnahmen an der Gebäudehülle heben den energetischen Standard sowie die Wohnqualität in vielen Fällen auf das Niveau moderner Neubauten, ohne den Altbau-Charme und die Historie eines Hauses zu opfern.




WAS, WENN MEIN HAUS SCHON GEDÄMMT IST?

Seit ihrer Einführung in den 70er Jahren wurde in Deutschland fast eine Milliarde Quadratmeter Wärmedämmung montiert. Viele dieser Dämmungen entstanden in Zeiten niedriger oder gänzlich fehlender energetischer Anforderungen. Sie werden unseren modernen Ansprüchen ans Energiesparen nicht mehr gerecht. Ist eine Fassadendämmung technisch jedoch noch intakt, kann einfach ein zweites WDVS aufgebracht werden. Man spricht dann vom “Aufdoppeln”.



NUR BIS ZU 30 % MEHRKOSTEN GEGENÜBER “SOWIESO-KOSTEN”

Der Mehraufwand einer Wärmedämmung ist bei einer ohnehin geplanten Fassadensanierung gegenüber den für Gerüst, Putz und Farbe anfallenden “Sowieso-Kosten” vergleichsweise gering. Laut einer Berechnung des FIW München erreichen die energetisch wirksamen Mehrkosten im Durchschnitt nicht einmal 30 % des kompletten Sanierungs­aufwands. Wer clever saniert, kann also besonders kräftig sparen.


30 %


Ein wichtiger Punkt, den Sie bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierung unbedingt bedenken sollten, sind staatliche Zuschüsse!


01.12.2017 11:26:44