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WANN MUSS ICH MEINE DÄMMUNG ERNEUERN?

Im Normalfall muss eine Dämmung nicht komplett erneuert werden, regelmäßige kleine Instandsetzungen gewährleisten ihre Funktionsfähigkeit über viele Jahrzehnte hinweg.


LANGE LEBENSDAUER VON WDVS

Grundvoraussetzung für eine lange Haltbarkeit der Fassadendämmung ist die sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung. Doch auch die regelmäßige Kontrolle auf mögliche Schäden ist wichtig, um das Meiste aus der Dämmung herauszuholen. So kommt es in der Regel gar nicht so weit, dass die komplette Dämmung erneuert werden muss.


Dass Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) sehr langlebig sind, ist bereits wissenschaftlich belegt. So ergab beispielsweise eine Langzeituntersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (Fraunhofer IBP), dass von einer Lebensdauer von 40 bis 60 Jahren auszugehen ist. Außerdem kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass sich Fassaden mit oder ohne WDVS bezüglich ihrer Lebensdauer und des erforderlichen Wartungsaufwands kaum voneinander unterscheiden. Wände mit WDVS sind insgesamt sogar trockener und kleine Setzrisse im Mauerwerk werden von der Dämmung überbrückt.



BEI SCHÄDEN SCHNELL HANDELN

Eine Dämmung unterliegt keinem mechanischen Verschleiß und nutzt sich dementsprechend auch nicht ab. Deshalb muss die Dämmung im Gegensatz zu anderen Bauteilen eigentlich nicht ausgetauscht werden. Dennoch ist für eine gedämmte Fassade, so wie für alle anderen Fassaden auch, die Einhaltung gewisser Renovierungszyklen sinnvoll. Diese können wie folgt aussehen: 

  • Einmal jährlich: Optische Kontrolle
  • Nach 4-5 Jahren: Einfache Überprüfung
  • Nach 8-15 Jahren: Neuer Anstrich
  • Nach 12-15 Jahren: Umfassende Prüfung

Denn Beschädigungen in der Hauswand sind nicht nur ein optisches Problem, sie können außerdem schwere Folgeschäden nach sich ziehen und unerwünschte Kosten verursachen, wenn sie nicht rechtzeitig behoben werden. Bereits kleine Beschädigungen können dafür sorgen, dass Feuchtigkeit in die Wand eindringen kann. So wird nicht nur die Dämmung unwirksam, auch Unbehaglichkeit im Raum und Schimmel sind die Folge. Darüber hinaus kann die Nässe den Fassadenputz bei Frost sogar weiter aufsprengen und so den Schaden noch vergrößern. Schnelles Handeln ist also von großer Bedeutung.

Zu typischen Schäden an der Fassade gehören:

  • Verwitterung von Farbe, Putz und Fugen
  • Verfärbung durch Moos-, Pilz- oder Algenbelag
  • Risse im Putz
  • Mechanische Beschädigungen


ALTE DÄMMUNG AUFDOPPELN

Selbst wer sein Haus bereits vor langer Zeit gedämmt hat, sich jetzt aber noch bessere Energiesparwerte wünscht, wird erfreulicherweise nicht die gesamte Dämmung erneuern müssen. Im Regelfall kann ein altes Wärmedämm-Verbundsystem mit einer Aufdopplung fit für die Zukunft gemacht werden. Dabei wird auf die vorhandene Dämmung ein zweites System installiert. Dazu muss selbstverständlich deren aktueller Zustand geprüft und für standsicher sowie tragfähig erklärt worden sein.



SPARTIPP: MASSNAHMEN KOMBINIEREN

Welche Sanierungsmaßnahme für welche Fassade die richtige ist, hängt von den vorhanden Mängeln sowie dem gewünschten energetischen Wärmeschutz ab. Aus Kostensicht muss dabei berücksichtigt werden, dass bei allen Maßnahmen ähnlich hohe Fixkosten für Gerüst, Reinigung und Grundierung anfallen. Deswegen ist ein guter Zeitpunkt für eine Instandsetzung, wenn sowieso Arbeiten an der Fassade vorgenommen werden sollen – sei es wegen einer Putzausbesserung, einer Neugestaltung oder einem frischen Anstrich. Ein Profi wird die richtige Lösung für Ihr Haus finden.




Jede Sanierung verändert das bauphysikalische Gleichgewicht. Daher sollte immer ein unabhängiger Energieberater hinzugezogen werden.

Dipl.-Geologe Jan Wulf, Energieberater




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21.06.2021 23:24:52

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