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DÄMMUNG IST KEIN KOSTENTREIBER

Studie bestätigt: Vor allem der Innenausbau, hohe Bodenpreise sowie Steuern und Abgaben verursachen stark gestiegene Baukosten, nicht aber die Wärmedämmung.


BAUKOSTEN STEIGEN SCHNELLER ALS PREISE FÜR WÄRMEDÄMMUNG

Vor allem in den Ballungsräumen steigen die Immobilienpreise stark an. Das Angebot kann mit der rasch steigenden Nachfrage nicht mehr Schritt halten. Die Folge ist eine Preisexplosion, die zu Unrecht unter anderem der Wärmedämmung angedichtet wird.

 

Dämmung macht energiesparende Gebäude kaum teurer. Das ist die Kernaussage einer großen Studie, die die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) erstellt hat. Danach sind die Preise für Gebäudedämmungen (Material und Arbeitskosten) weniger stark gestiegen als die Baukosten insgesamt. Im Fachportal “enbausa” zieht Studienleiter Dietmar Walberg nun Bilanz: “Zwischen 2000 und 2016 sind die Preise für Dämmarbeiten weniger stark gestiegen als die Baukosten insgesamt”.

Weiteres Ergebnis: Je höher der energetische Standard der Gebäude, desto geringer ist der Anteil der reinen Dämmkosten. Im Gegensatz zu früheren Bauten ist der Anteil der Dämmkosten sogar deutlich gesunken – von rund 21 % (im Jahr 2000) auf rund 13 % für den heutigen Energiestandard nach EnEV 2016.

Die gesamten Baukosten einer Immobilie werden laut Studie immer stärker von den Ausbaukosten (inklusive Anlagentechnik) bestimmt, und nicht vom Rohbau (zu dem auch die Dämmung zählt). Dessen Kosten sind von 54 % (2000) auf heute 45 % der Gesamtbaukosten gesunken. Dazu kommt: Die Wärmedämmung spart im Lebenszyklus einer Immobilie sehr viel Heizenergie. Diese Ersparnis wird in den reinen Baukosten-Betrachtungen gar nicht berücksichtigt.



10.10.2017 14:25:53