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GEBÄUDEBEREICH
VERFEHLT KLIMAZIEL 2020

Energetische Sanierungen müssen noch stärker in den Fokus von Hausbesitzern rücken.


IM GEBÄUDEBEREICH SCHLUMMERT VIEL POTENZIAL

06.04.2021 Trotz aller Hindernisse konnte Deutschland seinen Treibhausgasausstoß im vergangenen Jahr deutlich senken und hat damit das von der Regierung gesetzte Klimaziel 2020 – eine Emissionsminderung um 40 % gegenüber 1990 – erreicht. Besonders in den Sektoren Energiewirtschaft, Verkehr und Industrie war ein großer Rückgang zu verzeichnen. Einzig der Gebäudebereich konnte die Vorgaben nicht erreichen. Hier heißt es also mehr denn je: handeln!

Aus diesem Grund ist es wichtig, die energetische Sanierung unserer Gebäude und damit die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen weiter voranzubringen. Dies gilt vor allem im Hinblick auf das übergeordnete Klimaziel 2050: Klimaneutralität in sämtlichen Sektoren. Doch damit dies auch gelingt, muss deutlich mehr gedämmt werden als bisher. Denn eine gute Dämmung sorgt für einen geringeren Heizbedarf und damit für weniger CO2 – und kommt so nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel zugute.


SUPERJAHR 2020 – NUR EINE EINTAGSFLIEGE?

Dass die Klimavorgaben in Summe erreicht wurden, ist zwar ein wichtiges Zeichen für die Zukunft. Allerdings ist gut ein Drittel des Emissionsrückgangs auf die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen zurückzuführen, insbesondere in den Sektoren Energie, Industrie und Verkehr. Es ist daher fraglich, ob sich dieser Höhenflug in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Klar ist allerdings: Der Weg zu mehr Klimaschutz ist – sektorübergreifend – noch lang. Denn auch wenn der Gebäudebereich rechnerisch auch ohne Coronakrise eine deutliche Emissionsminderung verzeichnen kann, so hat er dennoch sein Ziel verfehlt und muss nun bis zum nächsten Etappenziel 2030 dringend eine Schippe drauflegen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die aktuelle Klimabilanz zu nutzen und so den Umweltschutz weiter voranzutreiben.


ENERGETISCHE SANIERUNGEN AKTUELL SO GÜNSTIG WIE NIE

Um die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden zu forcieren und immer wieder neue Anreize für eine Wärmedämmung zu schaffen, wird die Förderlandschaft in Deutschland stetig optimiert. Die im Gebäudebereich bereits eingeführten Neuerungen kommen gut an: Die Anfang 2020 aufgestockten Fördermittel von KfW und BAFA werden häufig in Anspruch genommen. Die Zahl der Anträge für die Gebäudeeffizienzprogramme hat sich 2020 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Welchen Einfluss die neue steuerliche Förderung für energetische Einzelmaßnahmen auf die Anzahl der Sanierungen in Deutschland hat, wird sich bald zeigen. Denn nun, ein Jahr nach Einführung, kann die so lange erhoffte Förderung erstmals steuerlich geltend gemacht werden.

Wie sich diese Anreize schlussendlich auf künftige CO2-Emissionen auswirken, wird allerdings erst verspätet sichtbar werden. Denn der geringere Heizbedarf und die dadurch reduzierten Emissionen machen sich erst im Anschluss an die Dämmung bemerkbar.

Um dem Thema energetische Sanierungen auch weiterhin zu stärken, setzt die Politik derzeit weitere wichtige Signale, etwa mit der neuen CO2-Bepreisung oder der zu Beginn des Jahres eingeführten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), welche die bestehenden Förderprogramme von KfW und BAFA neu ordnen und so für den Hausbesitzer übersichtlicher gestalten soll. Doch um im Bereich Gebäudesanierungen eine bedeutenden Schritt nach vorne machen zu können, muss der Expertenrat für Klimafragen als nächstes eine Einschätzung des Möglichen abgeben. Diese soll dann dem Bundesbauministerium als Basis dienen, um konkrete Vorschläge auszuarbeiten, wie die Klimabilanz noch weiter verbessert werden kann.




WAS KÖNNEN HAUSBESITZER TUN?

Damit Hausbesitzer das volle Einsparpotenzial ihrer Immobilie ausschöpfen können, ist es sinnvoll, sich frühzeitig um Unterstützung zu bemühen, etwa durch einen qualifizierten Energieberater. Dieser deckt etwaige Schwachstellen am Haus gezielt auf und unterstützt Hausbesitzer bei ihrer energetischen Sanierung, indem er alle infrage kommenden Maßnahmen im so genannten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) übersichtlich darstellt. Gleichzeitig spricht er Empfehlungen für kosteneffektive Einzelmaßnahmen oder eine umfassende energetische Sanierung aus. Auch hier setzt die Regierung ein wichtiges Zeichen und bezuschusst die schrittweise Sanierung gemäß iSFP im Rahmen der BEG mit einem zusätzlichen Bonus zur eigentlichen Fördersumme i.H.v. 5 %.



Ist der iSFP erstellt und die Entscheidung für eine Dämmung gefallen, können sich Hausbesitzer finanzielle Unterstützung in Form von Krediten, Zuschüssen oder Steuerermäßigungen sichern – sowohl für die energetische Sanierung als auch für den Energieberater. Hilfe bei der Wahl geeigneter Fördermittel bieten unsere Förder-Services.



11.01.2024 16:05:06

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