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ALTBAU KOMBINIERT
MIT NEUBAU

Die Kombination aus Luftwärmepumpe und Wärmedämmung – für Elisabeth Thesing
ein gutes Gefühl.


DAS WOHLFÜHLHAUS DER FAMILIE THESING

Familie Thesing in Ahaus-Ottenstein möchte sich den Traum eines Mehrgenerationenhauses verwirklichen. Malermeister Helmut Witte kennt die Vorgehensweise für die Sanierung von Altbau mit angebautem Neubau.


Frau Thesing, wie lange wohnen Sie schon in diesem Haus?

Elisabeth Thesing: Ich lebe seit 35 Jahren hier. Es gefällt mir außerordentlich gut hier und auch unserem Sohn gefällt es so gut, dass er gern zu uns zurückkommen möchte. Deswegen haben wir uns entschlossen, alles umzubauen.

Welche Vorstellungen hatten Sie, als Sie mit dem Umbau begonnen haben?

Elisabeth Thesing: Wir möchten bezüglich der Heizung gerne unabhängig sein, also weder Gas noch Öl haben. Deswegen haben wir uns für eine Luftwärmepumpe entschieden. Und um damit das beste Ergebnis zu erzielen, haben wir uns entschlossen, zu dämmen. Richtig zu dämmen. Außerdem hat das Ganze auch noch einen ökologischen Aspekt. Wir möchten gerne eine bessere Welt, also müssen wir auch weniger Energie gebrauchen und somit auch erzeugen. Deswegen machen wir das!





Herr Witte, wie funktioniert eine Wärmedämmung am Altbau mit angebauten Neubau ?

Helmut Witte: Das Problem bei dieser Baustelle war, dass wir mit einem Altbau und mit einem Neubau, der angebaut worden ist, zu tun hatten. Im Altbau hatten wir mit ziemlich unebenem Mauerwerk zu tun, sodass wir als Erstes eine Dämmausgleichschicht aufgebracht haben, um anschließend eine planebene Dämmung darüber anzubringen. Gleichzeitig wird der Neubaubereich mit einer normalen 18 cm starken Dämmung versehen. Wir werden anschließend eine sehr schöne Optik des Gebäudes sehen!


Nimmt der Umbau langsam Gestalt an?

Elisabeth Thesing: Wir leben jetzt seit einem Dreivierteljahr hier unten in den fast fertigen Räumen unseres Sohnes und oben wird immer noch gemacht, gestrichen, gehämmert und getan. Aber es wird schön. Von draußen ist es bereits schön und wir freuen uns sehr darüber.


Haben Sie Ersparnisse durch die Dämmung trotz des zusätzlichen Anbaus?

Elisabeth Thesing: Dämmen lohnt sich! Das tut es auf jeden Fall! Ich bin gestern mit den Zählerständen bei der Stadt gewesen und habe das für ein Jahr ausrechnen lassen. Dann konnte man mir sagen, dass man wirklich zwei Drittel einsparen würde, wenn unser Haus in dieser Größe geblieben wäre. Jetzt ist es viel größer geworden und dennoch können wir noch ein Drittel einsparen. Das ist trotzdem eine ganze Menge, deswegen haben mein Mann und ich auch der Umwelt gegenüber ein sehr gutes Gefühl.

 

Welche neuen Vorteile haben sich ergeben?

Elisabeth Thesing: Es ist nicht nur das Einsparen. Wichtig ist für mich auch, dass man sich einfach wohlfühlt in den Räumen, in denen man lebt. Das tun wir hier total, weil der Lärm draußen bleibt und so ein bisschen auch immer die Ängste, was ich auch sehr wichtig finde. Ich habe im Frühjahr ein extremes Unwetter erlebt und eigentlich habe ich immer große Angst davor, aber in diesem Haus überhaupt nicht. Es hat einfach solch dicke Wände. Da habe ich vor dem Fenster gestanden, habe geguckt und gedacht: Was kann dir in diesem Haus passieren? Nichts, alles ist gut!



Wie lautet Ihr Fazit?

Elisabeth Thesing: Wir hätten uns jederzeit wieder für das Dämmen und für die Luftwärmepumpe entschieden. Wir freuen uns, dass wir alles richtig gemacht haben!


12.11.2019 08:25:39