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ZUHAUSE WIE
IM URLAUB

Familie Kohlemann fühlt sich in ihrem sanierten und wärmegedämmten Haus wohl und hat auf diese Weise in ihre familiäre Zukunft investiert.


DAS WOHLFÜHLHAUS VON FAMILIE KOHLEMANN

Ein neues Obergeschoss soll mehr Raum für die Familie schaffen, eine Wärmedämmung und neue Heiztechnik sorgen dafür, dass keine Wärme mehr verloren geht.


Welche Veränderungen wurden an Ihrem Haus vorgenommen?

Kristina Kohlemann: 1956 wurde angefangen, das Haus zu bauen und 1960 wurde es fertiggestellt. Das heißt, es war relativ alt. Das Dach war, obwohl alles gut gepflegt war und in Stand gehalten wurde, sehr dünn. Dadurch ging sehr viel Wärme verloren und wir haben uns entschieden, oben komplett abzureißen und neu zu bauen, praktisch das Obergeschoss.

Alexander Kohlemann: Es war die Überlegung, was tun wir? Wir müssen in vier bis fünf Jahren spätestens das Dach erneuern und da war für uns klar, dass wir Tabula rasa machen. Dann haben wir, wie Christina eben schon gesagt hat, das Obergeschoss komplett abgerissen und nochmal eine volle Etage darauf gebaut mit einem Walmdach darauf um mehr Raum zu schaffen, weil wir auch bezüglich Familienplanung einiges vorhatten bzw. vorhaben.





Das Wohlfühlhaus von Familie Kohlemann mit neuem Obergeschoss, neuem Dach und kompletter Fassadendämmung.
Das Wohlfühlhaus von Familie Kohlemann mit neuem Obergeschoss, neuem Dach und kompletter Fassadendämmung.

Wie sind Sie bei der Dämmung vorgegangen?

Alexander Kohlemann: Mit den neuen Wänden oben war auch die Frage, was machen wir bezüglich der Dämmung. Diesbezüglich haben wir uns von der Firma Verst beraten lassen, was wir machen können und haben uns dann letztendlich dafür entschieden, komplett die Fassade zu dämmen. Oben war es sowieso ein Must-have wegen der neuen Wände und unten haben wir auch noch ein Benefit, indem wir komplett 12 oder 14 cm Dämmung nochmal auf die Außenwand drauf gemacht haben, um da einen großen Effekt der Energieeinsparung zu haben.

 

Welchen Effekt hat die Dämmung?

Alexander Kohlemann: Es ist schon eine deutliche Verbesserung und das merken wir auch. Es ist viel wärmer! Wir haben fast ein Jahr hier unten im Bungalow ohne Dämmung gelebt und jetzt mit. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Kristina Kohlemann: Gerade auch jetzt im Sommer ist es innen sehr viel kühler als außen und auch als es vorher war.

Alexander Kohlemann: Genau! Andersrum ist es natürlich super, hier ist es schön kühl, wenn es draußen warm ist.



Zum Thema Heizung, welche Methode haben Sie da gewählt?

Alexander Kohlemann: Oben haben wir uns für eine Deckenheizung entschieden. Aus verschiedenen Gründen: Zum einen hatten wir nicht genug Höhe für den Estrich, um eine Bodenheizung zu installieren, und zum anderen wollten wir keine Heizkörper an den Wänden. Deswegen haben wir uns für die neue Variante der Deckenheizung entschieden und davon sind wir auch sehr begeistert. Wir haben natürlich oben auf dem Dach nochmal, ich glaube, 25 cm Dämmung darauf gelegt, um da auch nochmal einen geringen Wärmeverlust sicherzustellen.

 

Wie sparen Sie, neben der Dämmung, zusätzlich noch Energie?

Kristina Kohlemann: Wir sparen durch die neue Heizmethode sehr viel Energie. Das Wasser, das sowieso schon vom Erdgeschoss von den normalen Heizkörpern aufgeheizt ist, geht oben durch die Decken. In den Bädern haben wir uns gegen eine normale Wandheizung entschieden und haben diese Wasserrohre einfach durch die Wände mitlaufen lassen. Somit haben wir eine unsichtbare Wandheizung, die in die Wand integriert ist.

 

Wie lebt es sich im neu sanierten Haus?

Kristina Kohlemann: Wir fühlen uns hier richtig wohl und es gibt viele Tage, an denen wir einfach zu Hause bleiben und den Garten oder auch das Haus genießen. Wo wir früher, als wir noch in der Stadt gewohnt haben, raus sind und in die Menschenmengen, brauchen wir das jetzt nicht mehr. Jetzt haben wir Urlaub zu Hause.

 

Würden Sie sich wieder für eine Dämmung entscheiden?

Alexander Kohlemann: Es war definitiv die richtige Entscheidung und ich würde es genauso wieder machen. Hätte man mir anfangs gesagt, was eigentlich an Aufwand auf uns zukommt, weil wir auch sehr viel selbst gemacht haben, weil wir mitgestalten und mitentscheiden wollten, kam natürlich auch viel Aufwand auf uns zu. Aber hätte ich das wirklich vorher gewusst, da hätte ich mir das vielleicht nochmal überlegt. Aber jetzt bin ich super froh und ich merke auch, dass der Kleine sich hier super wohl fühlt. Er hat, glaube ich, mehr Quadratmeter Spielzimmer-Fläche als wir in den privaten Räumen. Super!


10.11.2017 14:10:46